Die derzeit gängigen Altersvorsorgemodelle haben weitgehend alle die gleichen Nachteile. Die freie Verfügbarkeit des angesparten Kapitals ist nicht vorhanden und eine freie Vererbbarkeit z.B. an Kinder oder Dritte ist bis auf die Riesterrente (mit Einschränkungen) nicht möglich. Zudem besteht das Risiko, trotz langjähriger Beitragszahlung keine oder verminderte Leistungen zu erhalten.

Hinzu kommt, dass die private und betriebliche Altersversorgung vieler Sparer fast ausschließlich auf Rentenpapieren (Staats-, Bank- und Unternehmensanleihen) sowie Aktien beruht.

Diese einseitige Vermögensstrukturierung birgt erhebliche Risiken, über die meist wenig gesprochen wird.
Wie sicher sind eigentlich Aktien- und Rentenpapiere?
Risiken von Rentenpapieren:
In den letzten hundert Jahren gab es allein in Deutschland drei Währungsreformen, die teils zu einem erheblichen Wertverlust geführt haben. Weltweit gab es in den letzten hundert Jahren eine Vielzahl von Währungsreformen.

Angesichts der hohen Staatsverschuldung in West-Europa und den USA ist die Gefahr einer erneuten Währungsreform in Zukunft nicht gänzlich auszuschließen.
Risiken von Aktien:
Aktienkurse unterliegen bekanntlich größeren Schwankungen. Am Beispiel der amerikanischen Börse sieht man, wie hoch die Verluste in Krisenphasen waren und wie lange es gedauert hat, bis diese Verluste wieder ausgeglichen wurden. Dies hat teilweise mehrere Jahre gedauert. Eine ähnliche Entwicklung gabe es auch an den anderen Weltleitbörsen.

Tritt eine Wirtschaftskriese kurz vor Rentenbeginn oder im Rentenalter ein, ist die geplante Altersversorgung stark gefährdet.